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Firmenübersicht

Über Cold Cut Systems

Von Anfang an hat sich Cold Cut Systems (zertifiziert nach ISO 9001:2008 und 14001:2004) auf die Herstellung von Geräten zur Brandbekämpfung spezialisiert. Das Unternehmen ist alleiniger Anbieter des einzigartigen Schneidlöschgeräts coldcut™ cobra. Die hervorragenden Eigenschaften des Schneidlöschgeräts, wie Effizienz, Sicherheit und Geschwindigkeit, erleichtern die Arbeit von Feuerwehren auf der ganzen Welt. Zum Produktsortiment des Unternehmens gehören auch verschiedene Zubehörteile wie coldcut™ Cold Tap, coldcut™ Cutting Frame und coldcut™ Pipe Cutter.

Der Hauptsitz von Cold Cut Systems befindet sich ebenso wie die Produktion im schwedischen Kungsbacka, südlich von Göteborg. Das Unternehmen ist weltweit über ein Netzwerk von Partnern vertreten: in Europa, im Nahen Osten, in Afrika und in Asien.

 

Die Haupteigentümer von Cold Cut Systems AB sind

  • SAAB AB (Publ)
  • Förvaltningsaktiebolaget Metallica
  • Heikki Dennerström, Risk Management Partner AB
  • Lars G. Larsson, Gründer von Cold Cut Systems Svenska AB

Der Markt

Aktuell sind fast 1000 coldcut™ cobra Systeme verschiedenster Ausführung installiert, wobei diese in Klein-LKW und herkömmlichen 10- bis 15-Tonnen-Feuerwehrfahrzeugen, ebenso wie in speziell angefertigten, großen Einsatzfahrzeugen (z. B. auf rund 10 Flughäfen der Welt) im Einsatz sind. In Schweden werden Schneidlöschgeräte landesweit von rund 50 Rettungsdienststellen (regionalen Feuerwehrverbänden) verwendet.

Die Feuerwehren, die das Schneidlöschgerät regelmäßig einsetzen, haben alle bereits bei vielen Einsätzen von coldcut™ cobras einzigartigen Vorteilen profitieren können. Von Vorteilen, die keine andere Löschausrüstung auf dem Markt bietet.

Derzeit sind bei einigen Feuerwehren in Schweden 6-7 Schneidlöschgeräte in Gebrauch. Bei den Feuerwehren werden die Schneidlöschgeräte derzeit bei rund 80 % aller Brandeinsätze genutzt. Darüber hinaus ist das Schneidlöschgerät auch in verschiedenen Arten von Schiffen, in Raffinerien, auf Bohrinseln, in der verarbeitenden Industrie, in der Stahlindustrie, auf großen Containerterminals, bei Werften, in Kohlebergwerken usw. installiert.

Geschichte

In den 90er-Jahren führte die Feuerwehr der nordschwedischen Stadt Luleå eigene Tests durch, um sichere Methoden zum Eindringen in Dachkonstruktionen zu entwickeln und um im Brandfall Wand- und Verkleidungsmaterial zu beseitigen. 1995 stellte man fest, dass kein weiterer Fortschritt möglich sei, weshalb man eine Anfrage an die Schwedische Behörde für Rettungswesen richtete, um für Brandfälle sichere Methoden zur Erzeugung von Lüftungsöffnungen im Bereich von Dächern zu entwickeln.

Die Behörde erkannte bereits früh die Vorteile des Einsatzes von Wasser unter hohem Druck, weshalb man den Markt nach Unternehmen absuchte, die Ausrüstung zum Wasserstrahlschneiden bieten konnten. Das Unternehmen, das die meisten Kriterien zur Teilnahme an dem Projekt erfüllte, war Cold Cut Systems AB im südschwedischen Kungsbacka.

In den folgenden Tests erwies sich, dass das von Cold Cut Systems zur Verfügung gestellte Gerät nicht nur durch sämtliche bekannten Baumaterialien schneiden konnte, dank des hohen Drucks und der Spezialdüse ließ es sich auch wirkungsvoll zum Kontrollieren bzw. Löschen von Bränden innerhalb eines Gebäudes einsetzen.

Die Entwicklungsarbeit wurde daher dementsprechend angepasst. Die weitere Entwicklung erfolgte in Zusammenarbeit mit der Schwedischen Behörde für Rettungswesen, der Technischen Hochschule Lund und den Feuerwehren in Schweden mit dem Ziel, eine neue Methode der Brandbekämpfung zu finden.

Diese Methode wurde als Schneidlöschmethode bezeichnet und 1997 auf den meisten großen Märkten in Europa, Amerika und Asien patentiert.